Thorsten Bisby-Saludas' erschafft seine Skulpturen aus überwiegend Hartgesteinen und Hölzern. Ihre organischen Formen, konvexe und konkave Linien, die ineinanderlaufen und Hohlräume bilden können, strahlen eine minimalistische Schönheit und Beständigkeit aus. Die kryptischen Zahlenreihen in den Werktitel bergen eine persönliche Note: Sie stehen für die Summe der gelebten Tage von der Geburt des Künstlers bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Werk vollendet ist. Denn Bisby-Saludas sieht jedes seiner Werke als "die Summe meiner Aufmerksamkeit, meines Denkens meiner Kreativität“, eine Summe, die ständig wächst und sich verändert.

Bisby-Saludas wurde in Berlin-Köpenick geboren. Kurz vor der Wende zog er für ein Kunststudium nach Westberlin und ließ sich hier auch zum Steinbildhauer ausbilden. Seit 1993 ist er als freischaffender Bildhauer tätig. Zusammen mit seiner Frau, der Bildhauerin Marie Madeleine Saludas, lebt und arbeitet er auf einem weitläufigen Atelierareal in Hoppenwalde in der malerischen Region um Ueckermünde.

Seine Werke sind regelmäßig auf Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. 2010 wurde Bisby-Saludas mit dem Publikumspreis von „Skulpturengarten Sonnenwald“, Deutschlands größtem Skulpturengarten, geehrt. Für mehrere Standorte deutschlandweit hat der Künstler Skulpturen im öffentlichen Raum geschaffen. Weitere Arbeiten sind Teil der Kunstsammlungen von Neubrandenburg und Mecklenburg-Vorpommern und befinden sich in zahlreichen privaten Sammlungen.

 

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